The making of Fish'n' Fun

Fish'n'Fun ist die Sendung für Angler auf DMAX. Hier geht es nicht nur um schnöde Angeltheorie oder lange Praxiserklärungen, sondern um den puren Angelspaß, den Auwa Thiemann geschickt direkt in eure Stuben bringt. „Angeln ist cool!“ Das wird hier vermittelt und fangplatz.de war mitten drin...

Es ist morgens um 7:30 Uhr. Ich bin mit der Film-Crew, den Anglern, Shimano und Boris Wagner zum ersten Treffen verabredet. Auwa und ich trafen als erste ein. Nach einer kurzen Lagebesprechung zog Auwa schon mit seiner Fliegenrute los. „Ich muss unbedingt noch einen Saibling ziehen!“ waren seine letzten Worte und schon war er am Gewässer verschwunden...

Ich zog es derweil vor, das von Boris und seiner Mutter gut organisierte Frühstück zu genießen. Dem Kaffee-Geruch konnte Auwa dann auch nicht widerstehen. Er gesellte sich zu mir und wir schwatzten bei Brötchen, Kaffee und viel frischer Luft. Jetzt kam auch heraus, weshalb Auwa so eine Lebensfreude an den Tag legte. Er hat 20 Jahre in Bielefeld gelebt, was ja auch meine Heimat ist. Dort war er in der Musik-Szene hoch aktiv und hatte dort später eine der bielefelder Szenekneipen. Als für mich aber diese Etablissements altersbedingt interessant wurden, zog Auwa nach Schleswig-Holstein. Ich besuchte aber noch seinen Laden (der gehörte da schon dem Nachbesitzer) des öfteren. ;-)

Die Idee einer Angelshow hatte Auwa, der früher den Musikladen bei Radio Bremen mit moderierte (die älteren werden sich eventuell erinnern), schon Anfang der 90er Jahre. Aber er konnte keinen Sender dafür begeistern. Endlich war DMAX für das Sendeformat aufgeschlossen, wobei er jetzt auch mit stetig steigenden Zuschauerzahlen auch belohnt wird.

Mittlerweile hatte es sich am Frühstückstisch, für Auwa und mich unbemerkt, gefüllt. Das restliche Filmteam war eingetroffen. Was da alles jetzt nach und nach zu Tage trat... zwei Kameraleute, zwei Toningenieure, zwei Aufnahmeleiter, ein Autor, eine Regisseurin und natürlich auch die aktiven Darsteller – die Angler.

Das alles musste organisiert werden. Mirella Pappalardo, die Regisseurin übernahm freundlich aber bestimmt das Kommando. Klar und zielstrebig wurde formuliert, was jetzt wann gefilmt werden sollte. Nebenher war Auwa mit seiner Fliegenrute wieder zum Gewässer ausgebüchst und zog schon wieder einen Regenbogner...

Mirella ging in der Zeit akribisch ihren Regieplan durch. Heute war das Film-Thema Forellen-Angeln am Forellensee. Zunächst sollte Auwa anmoderieren. Möglichst mit Fisch! Das soll beim Angeln klappen? Ich war gespannt...

Danach wurde die Vorstellung der Anfänger und der Profis angesetzt. Jedes Angel-Teammitglied wurde behandelt. Die Anfänger waren hoch motiviert, während die drei Profis gelassen die Sache auf sich zukommen ließen. Ihnen zogen sich die Vorbereitungsarbeiten viel zu lange hin, denn die Forellen waren aktiv und was ein richtiger Angler ist, wird am Gewässer schon etwas unruhig wenn er den Köder nicht auswerfen darf. Die Profis waren übrigens Andy Weyel, Frank Beißel und Michael Kahlstadt.

Das Wetter war heute hervorragend und so stand einem ereignisreichen Angeltag mit vielen tollen Impressionen nichts mehr im Weg.

Mittlerweile hatte es sich am Frühstückstisch, für Auwa und mich unbemerkt, gefüllt. Das restliche Filmteam war eingetroffen. Was da alles jetzt nach und nach zu Tage trat... zwei Kameraleute, zwei Toningenieure, zwei Aufnahmeleiter, ein Autor, eine Regisseurin und natürlich auch die aktiven Darsteller – die Angler.

Das alles musste organisiert werden. Mirella Pappalardo, die Regisseurin übernahm freundlich aber bestimmt das Kommando. Klar und zielstrebig wurde formuliert, was jetzt wann gefilmt werden sollte. Nebenher war Auwa mit seiner Fliegenrute wieder zum Gewässer ausgebüchst und zog schon wieder einen Regenbogner...

Mirella ging in der Zeit akribisch ihren Regieplan durch. Heute war das Film-Thema Forellen-Angeln am Forellensee. Zunächst sollte Auwa anmoderieren. Möglichst mit Fisch! Das soll beim Angeln klappen? Ich war gespannt...

Danach wurde die Vorstellung der Anfänger und der Profis angesetzt. Jedes Angel-Teammitglied wurde behandelt. Die Anfänger waren hoch motiviert, während die drei Profis gelassen die Sache auf sich zukommen ließen. Ihnen zogen sich die Vorbereitungsarbeiten viel zu lange hin, denn die Forellen waren aktiv und was ein richtiger Angler ist, wird am Gewässer schon etwas unruhig wenn er den Köder nicht auswerfen darf. Die Profis waren übrigens Andy Weyel, Frank Beißel und Michael Kahlstadt.

Das Wetter war heute hervorragend und so stand einem ereignisreichen Angeltag mit vielen tollen Impressionen nichts mehr im Weg.

Die Moderation und die Vorstellung

Die Szene für die Moderation war verblüffend schnell im Kasten, denn Auwa fing wie auf Befehl eine Regenbogenforelle, wobei sein Mundwerk fleißig nebenher arbeitete. Auwa halt in seinem Element...

Beste Voraussetzungen für die Fortsetzung. Die Anfänger sollten richtig in Szene gesetzt werden und danach die Profis. Natürlich gab es einige Diskussionen über die Angelvoraussetzungen für die Profis und die Vorstellungen der Filme-Macher. So mussten die Profis auf die so lieb gewonnene Polarisationsbrille verzichten, dafür durften sie an der gewünschten Stelle fischen, obwohl es für die Lichtverhältnisse für die Kameras nicht optimal war. Man merkte halt an jeder Ecke der Aktivitäten, dass hier hauptsächlich ein Film gedreht und nicht geangelt wird. Das Angeln fand viel mehr zwischen den Filmdrehs statt. Trotzdem wurde reichlich Fische gefangen. Erst waren zwar nur die Profis erfolgreich, nach einer genauen Einführung von Auwa konnten die Anfänger dann auch nachlegen.

Das Kochprogramm

Ab ca. 11 Uhr kam dann der Koch Steffen Sonnenwald auf die TV-Bühne. Ein sportlicher Wagen fuhr vor und ein bestens gelaunter Bayer sprang heraus. „Ich bin schuld!“ prangte in weißen Lettern auf seinem schwarzen T-Shirt. Der Junge war mir gleich sympathisch! Und so verbrachten wir so manche freie Minute im munteren Plausch.

Ab Mittag wurde es dann für Steffen ernst. Sein „Kochstudio im Freien“ war hergerichtet, die Messer zum Filetieren waren geschärft und das T-Shirt durch seine Kochkluft ersetzt. Er ging locker und flockig ans Werk, zerlegte mit flotter Hand einen Fisch nach dem anderen, richtete ihn mit den edelsten Zutaten an als ob es das einfachste der Welt wäre. Ganz klar, wenn bei jemandem schwierige Arbeiten aussehen als wären sie das einfachste der Welt, dann kann es sich nur um einen absolut begabten Profi handeln. Und das ist Steffen auch, seine Internetseite gibt Auskunft über seine Aktivitäten mit den Jungen Wilden.

Die Nachbesprechung

Nach dem Kochprogramm war der Drehtag dann konzeptionell beendet und es konnte an die Nachbesprechung gehen. Hier wurde Revue passieren lassen, was man alles im Kasten hat, was man noch gerne hätte und wie man das am besten hinbekommen würde. Dabei viel mir die harmonische Zusammenarbeit des Teams auf. Die unterschiedlichsten Typen ließen sich auf die Ideen des Gegenübers offen ein und am Ende wurde das Beste von allen realisiert. Diese Arbeitsweise war aus meiner Sicht vorbildlich!

Nebenbei erfuhr ich von Mirella viele interessante Dinge über die Arbeit an einer Angelsendung.

Ca. 16 – 20 Stunden Filmmaterial werden gedreht um eine Sendung interessant und spannend auf 47 Minuten zu präsentieren. Ständige Szenewechsel müssen dabei genauso gut bedacht werden, wie die Möglichkeiten des technischen Equipments.

Übrigens: Mit Recherche, Vorbereitung, Besichtigungsbesuchen, Dreh, Schnitt und Nachvertonung braucht das Team ca. 4 Wochen bis eine Sendung fertig ist.

„Michael, so eine Sendung ist wie eine gute Tomatensoße. Am Anfang ist sie mit ihren vielen Zutaten dünn und wässrig. Je länger sie kocht und man sie dabei rührt, desto zähflüssiger und geschmackvoller wird sie!“ besser konnte es mir eine italienisch-stämmige Regisseurin nicht erklären. ;-)

DMAX hat übrigens eine ganz besondere Beziehung zu den Naturhobbies. Denn DMAX' ist der deutsche Ableger des bekannten Discovery Channel aus Amerika und bei dem geht nichts ohne Fischen und Jagen. Daher werden hier auch finanzielle Mittel für das Thema bereitgestellt, die es in anderen Sendern nicht gibt. Ihr tut also etwas Gutes, wenn ihr durch Betrachten der Sendungen von DMAX die Firmen-Philosophie weiter bestärkt. ;-)

Neben diesen ganzen Informationen erfahre ich, dass Mirella eigentlich nichts mit dem Angeln zu tun hat. Sie kommt beruflich aus einem ganz ähnlichen Tätigkeitsfeld, in dem auch einige Kunden von mir verkehren - den Motorsport. Sie machte vor kurzem noch Reportagen über genau die Rennfahrer, die wir mit einem unser Kunden bis zur Formel1 gebracht haben. Aber die vielen Fänge des Tages haben sie jetzt auch neugierig auf das Angel-Hobby gemacht und am Abend wurde tatsächlich noch die Rute geschwungen. Übrigens war auch sie erfolgreich!

Tag 2 im Zeichen der Riesen!

Der zweite Tag der Angelsendung stand im Zeichen der Störe und Waller. Anfänger und Profis sollten in einem anderen Teich von Boris' Anlage auch Störe fischen.
Heute regnete es wie aus Kübeln. Trotzdem hatte Boris wieder alles vorzüglich organisiert, so dass es dem Filmteam und den Anglern an nichts fehlte.
Es wurden Wurm-Boilies ausgelegt, welche die Störe besonders gerne nehmen würden. Etwas skeptisch lauschten die Anfänger den Ausführungen von Auwa zu den steinharten Kugeln. Da sollen Fische drauf beißen??
„Na, klar, ihr Experten! Passt nur auf, wie die Fische die Kugeln wie Bonbons einschlürfen!“ zerstreute Auwa gleich jede Unsicherheit. Und tatsächlich! Die Anfänger konnten so manchen Stör über 1 m Länge auf die Schuppenplatten legen. Davon war Auwa so angetan, dass er jetzt zur Höchstform auflief. Er war praktisch nicht mehr zu bremsen. Seine Moderationen werdet ihr ja im TV sehen.

Sein Fazit:
„Bei uns gibt es eigentlich die Regel nie zweimal an einem Gewässer zu drehen. Bei Boris' Angelpark werden wir die erste Ausnahme machen müssen! Ich habe noch nie so riesige Forellen, Störe und Welse in den Mengen gesehen! Das ist hier der Wahnsinn!!!“

Ich denke, die Zeilen zeigen schon, was euch diese Fish'n' Fun Folge bieten wird: packende Drills mit Forellen (jenseits der 10 kg), Stören und Wallern, in denen die Fische senkrecht aus dem Wasser schießen. Die tollen Rezepte und die Zubereitung der Beute durch Steffen Sonnenwald runden die Sendung ab.

Letzte Woche sprach ich noch einmal mit Mirella. Die aktuelle Sendung ist zur Zeit noch 2 Stunden lang und sie haben Mühe, so viele tolle Angelszenen heraus zu schneiden, dass sie auf die vorgesehenen 47 Minuten Sendezeit kommen. Die Tomatensoße muss als noch etwas köcheln und dabei gerührt werden...

Mein Tipp: Macht einfach 2 Teile daraus! Auch beim Kochen friert man gerne einen überflüssigen Teil fürs nächste Essen ein. ;-)

Die Folge von Fish'n' Fun wird am 13. September 2008 um 20:15 Uhr auf DMAX ausgestrahlt. Das Anschauen ist für jeden Angler einfach Pflicht!

Der Angelpark steht euch auch offen!

Wer einmal im Angelpark von Boris Wagner ähnliche Angelerlebnisse auf der Pirsch auf Forellen, Waller und Störe erleben möchte, kann sich auf seiner Internetseite informieren. Laufend neue Angebote machen die Reise zu ihm attraktiv.

So kann man in einem Hotel vor Ort kostenlos übernachten, wenn man für 20 EUR (pro Person) dort das Frühstück und das Abendessen genießt.

Außerdem gibt es das Sommer-Angebot „Zahl eine Rute und angele mit zwei“.

Der Angelpark ist auch bei prominenten Anglern hoch im Kurs. So schaut zum Beispiel Harry Wijnvoord (früher „Der Preis ist heiß“ auf RTL) dort regelmäßig zum entspannten Angeln vorbei.

Im Angelpark Wagner bekommt man alles was man zum Angeln braucht: Schönste Fische und entspannende Natur pur! Andere fahren dafür durch ganz Europa, dabei liegt das Gute manchmal so nah. ;-)