Geers-Lockfutter: fangplatz schaut hinter die Kulissen.

Die belgische Firma Geers beschäftigt sich schon sehr lange mit Lockfutter und Additiven für den Angelsport. Als in Deutschland noch alte geriebene Brötchen vermengt mit Dr. Oetker-Aromen als Geheimrezept an die Angelstelle geworfen wurden, wurde bei Geers schon professionell die unterschiedlichsten Lockfutter-Sorten produziert. Seit 1958 mahlen die Futtermühlen in Zeebrügge nahe der belgisch- französischen Grenze. Die Geers-Angler Udo Friedrich, Rainer Husemeier, Jürgen Scharfmeier und Ralf Gerdes haben sich für uns einmal in der Wiege des Geers-Futters umgesehen...

Die Geers-Produktion ist immer noch fest in Familienhand. Luc Geers führt das Unternehemen jetzt in der zweiten Generation und sein Sohn steht schon in den Startlöchern, um das Unternehmen auch in Zukunft weiter zu leiten. Schon bei der Anreise erkannte das Quartett, wie solide dieses Unternehmen geführt ist. Ein großes gepflegtes Firmengebäude mit riesigen Markenlogos weist einem den Weg. Beim Eintritt in die großen Hallen sind zunächst erst mal nur Hochregale über und über gefüllt mit den unterschiedlichsten Futtermischungen und Futterzutaten zu erblicken. Hier kann der Angler oder Händler ganz schnell den Überblick verlieren. Daher hat Geers einen sehr übersichtlichen Schauraum eingerichtet, in dem alle Produkte präsentiert werden.
Was unterscheidet Geers-Futter eigentlich von anderen Fabrikaten? Darauf hat Luc Geers ganz schnell eine Antwort parat: "Wir produzieren wirklich nur so viel von einer Futtersorte, wie tatsächlich benötigt wird. Daher können unsere Kunden immer sicher sein, dass sie frischeste Qualität und Aromen erhalten. Mehr als eine Tonne pro Futtermischung werden nie auf einmal hergestellt." erläutert er Udo und Ralf.

Aber wie sieht nun diese Produktion aus?
"Ja, diese Frage möchten viele beantwortet haben." entgegnet Herr Geers mit einem Schmunzeln. "Die ganz genaue Herstellung bleibt natürlich unser Geheimnis, aber einen ganz kleinen Einblick können wir euch schon gewähren...". Mit einem Augenzwinktern fordert er Ralf und Udo auf, mit zu kommen. Dann öffnen sich die "goldenen Türen" der Produktionsräume. Für Angler und Fische sind sie das reinste Schlaraffenland! In großen Silos stehen die unterschiedlichsten Mehle von allerfeinster Qualität. Sei es Buisquit, Erdnuß-, Mais- oder Zwiebackmehle. Wenn das Futter gemischt ist, kommt es oben in die Verpackungsmaschine, die alles grammgenau in die entsprechenden Portionstüten abpackt. Von Geers-Futter kann der Angler immer zwei Tütengrößen in 2 kg und 1 kg erwerben. Hierzu gibt es noch einen Tipp von fangplatz.de: Das Futter der 2 kg-Tüten ist immer etwas stärker mit Aromen versehen. Daher kann es auch besser gestreckt werden als die 1kg-Tüten. Letztere sind hingegen optimal für den sofortigen Gebrauch aromatisiert. Hier kann der Inhalt 1:1 im Eimer angerührt werden.

Ein besonderes Highlight war für Udo die Hanfmühlen. Mit ihnen kann der Hanf, der in großen Säcken gleich neben der Mühle steht, in verschiedene Körnungen gemahlen werden.
"Hanf darf halt in keinem Futter fehlen, daher werden die Säcke auch bald wieder leer sein." erklärt der Geers-Chef. "Auch hier bestellen wir immer nur genau so viel, wie wir brachen, denn gerade das Aroma von gerösteten Hanf verfliegt schnell, wenn er länger steht. Das kennt ihr sicher auch von den gerösteten Mandeln auf dem Weihnachtsmarkt."
Das Geers-Futter steht hingegen nie lange in den Geschäften. Auf Grund seiner Qualität schwören viele Angler auf diese Marke. Seit 2001 bekommt ihr sie auch in ausgewählten Geschäften in Deutschland.

Wer das Futter ausprobiert und kennen gelernt hat, möchte es an einigen Gewässern nicht mehr missen. Was bei dem Futter zu beachten ist sowie zahlreiche Tipps zur Anwendung wird uns Udo Friedrich in Kürze auf www.fangplatz.de schreiben. Sicher wird für jeden etwas dabei sein, ob er nun mit Geers-Futter fischt oder nicht. Also bleibt immer am Ball auf www.fangplatz.de! ;-)

Bilder und Informationen: Udo Friedrich
Bericht: Michael Schumm / www.fangplatz.de

Heinrich Dettweiler zeigt euch in einem fangplatz-Artikel, wie er im Winter erfolgreich mit Geers-Futter fischt:
Hier geht es zum fangplatz-Bericht von Heinrich Dettweiler.

Zur Internetseite von Geers.